Facts:

Datum: 24.Mai 2017

Start: Sportboothafen Mainstockheim, Motor-Yacht-Club Ansbach

Ende: Sportboothafen Würzburg, Marina Bar

Distanz: 40 km

Fahrzeit: 10h

Brücken: hm…wie der Igel bei der Igeldame…

Schleusen: Kitzingen, Marktbreit, Großmannsdorf, Randersacker

Wetter: schöner Morgen mit Rückenwind, dann bewölkt, trocken und Gegenwind bis Ende

Ein wunderschöner nächster Morgen im Hafen von Mainstockheim. Oben auf dem Grünstreifen sieht man noch das Zelt stehen.

Plötzlich geweckt worden, weil ich dachte jemand hat einen Apfel oder so aufs Zelt abgefeuert! War dann aber doch irgendetwas, riesiges Fliegendes das sich erleichtert hat!

Yeah! Rückenwind! Spinnaker setzen!

Aber das wirklich erwähnenswerte war die Tatsache, dass ich Rückenwind hatte ! Die Weidensamen kamen nur so vorbeigesaust!

Also hab ich schnell meine Regenplane zum Spinnaker umfunktioniert und konnte so durch Ochsenfurt fetzen!   ( ok…gute 10km/h, aber ohne treten…! ).

Der Rückenwind hatte allerdings nicht lange vorgehalten und der Gegenwind hat dann anscheinend versucht mich wieder zurückzublasen.

 

 

 

Zudem kam noch die neue Gefahr von unten dazu! Das Kraut stresst wirklich, und wenn man sich aus Versehen mal in einem Krautfeld befindet, kommt man kaum mehr raus. Ziemlich nervig! …vielleicht schmeckt’s ja, wer weiss?!

Ansonsten war es eine schöne Etappe, viele romantische kleine Dörfer entlang des Ufers.

Erste Kontakte mit den „Anderen“ Wassersportlern waren auch dabei. Bis jetzt war es denen vmtl zu kalt!

Die ersten Begegnungen waren noch lustig, aber tatsächlich sind zwei Welten aufeinandergetroffen; und ich bin leider der Schwächere 🙂 Voll der Stress an einem sonnigen Wochenende durch die ausgewiesenen Wasserski-Zonen durchzukommen!

Kurzer Landgang in Marktbreit!

In Marktbreit hat sich ein kurzer Halt angeboten. Erstens war dringend eine Toilette aufzusuchen und zweitens wollte ich mich noch um meine Handygeschichten kümmern. Also kurz angelegt, da man die Aral schon von weitem gesehen hat …aber ohne Kundentoilette!!!

Naja, Problem wurde gelöst und ich war noch kurz im Städtle unterwegs…einen Döner gab es auch mal wieder seit Ewigkeiten…

Inzwischen begegne ich dem einen oder anderen Schiff schon zum zweiten Mal…

…und sogar der Kapitän gibt sich die Ehre aus dem Führerhaus zu springen 🙂 Den Kapitän der Viking-Flotte habe ich in Nürnberg schon vor Anker getroffen und damals war auch Zeit für ein kurzes Gespräch!

Gegen späten Nachmittag habe ich dann den Würzburger Stadtrand erreicht. Waren ziemlich kurzweilige letzte Kilometer.

Würzburg selbst beedindruckt dann schon mit seiner Kulisse!

 

 

Da ich unterwegs mit vielen Leuten am schnacken bin, wurde mir der zentrale Sportboothafen neben der Marina Bar schon mehrfach empfohlen. Also nix wie hin…

Leider war das Africa-Festival erst ab morgen, so habe ich den Abend in der Marina Bar verbracht bzw. versackt und auch dort genächtigt. War sehr nett dort! Und Schauergeschichten über das Ijsselmeer gehört 🙂

Bewertung unten abgeben nicht vergessen…da geht doch noch ein Sternchen! 🙂