Habe ein tolles Video im Beitrag ‚Abgeschleppt‘ hinzugefügt! Natürlich auch mit der Abschleppaktion 🙂

Datum: 15.Mai 2017

Start: Sportboothafen Forchheim

Ende: Marina Trosdorf kurz hinter Bamberg

Distanz: 30,5 km

Fahrzeit: 12 h, Vmax= 8,4 km/h !!!! (musste einem Frachter die letzten zwei Kilometer hinterherjagen um gemeinsam an       der Schleuse anzukommen )

Brücken: unzählige, aber Mast standarmäßig gelegt 🙂

Schleusen: 3, Forchheim, Strullendorf, Bamberg

Wetter: super schön

Nach einer ruhigen Nacht in Forchheim bin ich nach dem Frühstück noch schnell in den Norma (5min, ok…kurz durch die Hecke) einkaufen gegangen. Bei Tag sieht der Platz doch nicht so trostlos aus wie bei Nacht!

Dann ging es weiter Richtung Bamberg dem Ende des MDK entgegen…!

Meine Maststütze ist Flöten gegangen!

Nachdem ich losgefahren bin hat mich gleich in den ersten Minuten ein Frachter überrascht. Also weniger der Frachter sondern eher sein Wellenschlag. Das Boot hatte sich übel aufgeschaukelt! Die Maststütze war zwar am Masten kurzfristig durch Reibung festgeklemmt, ist aber am Stützenfuß immer wieder aus der Führung gehoben worden.

Bevor ich mich um die Maststütze kümmern konnte, musste ich erst den Mast stabilisieren. Dann war es zu spät und die Maststütze war weg! Evtl sollte ich das nicht veröffentlichen, um später nicht belangt werden zu können 🙂

Zum Glück hatte ich nur 2km vor der ersten Schleuse des Tages mein Nachtlager aufgeschlagen. Bis zur Schleuse war es dann brückenfrei und ich konnte erstmal den Mast stellen und so weiterfahren.

Dort hatte ich dem Schleuser Bescheid gesagt, dass ich vor habe evtl. länger festzumachen, da ich ein technisches Prolem hätte. Er antwortete ‚kein Problem, aber in 45min würde eine Bergfahrt hochkommen und dann wäre es schön wenn ich weg wäre‘.

Was macht man wenn man Probleme auf dem Kanal hat?

Taschenmesser einpacken und ,… richtig…! , ab durchs Unterholz und erstmal schauen wie es auf der anderen Seite aussieht! Leider erstmal noch mehr Unterholz, bis ich irgendwann vor der Kläranlage Forchheim stand. Hier konnte ich mir eine anständige Baumsäge ausleihen und durfte diese, nach dem Hinweis ‚ich solle bitte keine Fällarbeiten auf dem Grundstück durchführen‘, mitnehmen. Schnell einen Baum gefällt, die Säge zurückgebracht (mit dem Baum auf der Schulter, irgendwie war ich denen suspekt 🙂  ) und zurück zum Boot gelaufen. Die Länge meiner neuen Maststütze hat zum Glück gepasst, bzw. sah gut aus, aber sicher kann ich mir erst nach der nächsten Brücke sein 🙂

 

 

Das ganze ging sogar so fix, dass die besagte Bergfahrt noch nicht einmal da war. Diese kam dann aber gleich und ich konnte verzögerungsfrei weiterschleusen! Yuhuuu!

Ansonsten habe ich die Fahrt genossen, hatte keinen Stress weil ich ausnahmsweise mal früh dran war…und konnte zwischenzeitlich auch mal nur den Elektromotor fahren lassen, wie chillig!

Durch Bamberg durchzufahren war super schön…endlich wieder Leben um einen herum!

Dann war es auf einmal soweit!

Der Main-Donau-Kanal war bezwungen, …. und der Main wartet schon…

Exklusive Marina

Zur Feier des Tages wurde mein Nachthafen dann die exklusive Marina von Trosburg.

Habe nette Leute getroffen, aber wurde zweimal vom Platzwart ermahnt, ich solle die Rasenflächen nicht betreten!!! Sieht toll aus, man hat aber nichts davon….

Naja, ausserdem wurde ich zur Kasse gebeten und der exklusive Spass hat mich 20€ gekostet!

Wie dem auch sei, es bleibt festzuhalten, dass ich meine erste Etappe hinter mir habe!!!

 

Machs gut, Main-Donau-Kanal